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Jubiläumsveranstaltung 111 Jahre Schachfreunde Berlin

Der Schachclub Neukölln wurde am 6. Mai 1903 gegründet. 1967 fusionierte der Verein mit den Neuköllner Schachfreunden, die 1949 aus der Schachgruppe Neukölln hervorgingen, zu den Schachfreunden Neukölln 03. Nach der Umbenennung 2005 bekam der Verein, der nunmehr 111 Jahre alt ist, seinen heutigen Namen.

Aus diesem Grund feiern die inzwischen in Schöneberg ansässigen Schachfreunde am 30. und 31. August ein großes Fest. Top-Event ist ein Scheveninger Vergleichskampf über neun Runden zwischen einer Berliner Auswahl und den besten Amateuren der Schachfreunde:

Schachfreunde Berlin Berliner Auswahl
ELO ELO
1 Krämer, Martin GM 2546 Braun, Arik GM 2544
2 Schneider, Ilja IM 2488 Stern, René IM 2542
3 Abel, Dennes 2446 Meister, Jakob GM 2466
4 Thiede, Lars IM 2443 Berger, Steve IM 2426
5 Berndt, Stephan IM 2441 Tischbierek, Raj GM 2414
6 Moreno Tejera, Emilio IM 2435 Kalinitschew, Sergey GM 2409
7 Lauber, Arnd IM 2434 Baldauf, Marco FM 2404
8 Polzin, Rainer GM 2426 Muse, Drazen IM 2396
9 Wendt, Jan FM 2383 Paulsen, Dirk FM 2304
Ø 2449 2434

Ein stärkeres Schnellturnier – die Bedenkzeit beträgt 30 Minuten pro Partie – hat Berlin selten gesehen. Der ELO-Durchschnitt aller Spieler beträgt 2441, dabei gehen sieben Großmeister und acht Internationale Meister an die Bretter. Die Mannschaften sind quasi gleichstark besetzt, was einen sehr spannenden Wettkampf garantiert. Erfreulicherweise konnten mit Arik Braun, Raj Tischbierek und Marco Baldauf auch drei Titelträger für die Berliner Auswahl gewonnen werden, die zwar nicht für einen Berliner Verein spielen, aber ihren Wohnsitz in der Hauptstadt haben. Aus privaten Gründen mussten leider Robert Rabiega und Mladen Muse absagen.

Die wichtigsten Daten für Zuschauer, die herzlich willkommen sind:

Wo? Nachbarschaftstreff in der Bülowstr. 94 / Ecke Frobenstr., 10783 Berlin

Wann? Samstag, 30. August ab 14 Uhr, Sonntag, 31. August ab 11 Uhr

Eintritt? frei

Parallel findet am Samstag ein Wettkampf an 10 bis 12 Brettern zwischen einer Berliner Auswahl und Spielern der Schachfreunde mit einer DWZ über 1900 statt. Die Bedenkzeit beträgt eine Stunde pro Partie.

Am Sonntag kommen dann die Spieler mit einer DWZ bis 1900 zu ihrem Wettkampf. Der Modus bleibt gleich.

Die Berliner Auswahlmannschaften für diese beiden Wettkämpfe stellt dankenswerterweise René Schildt zusammen.